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„betriebsratsverseucht“ – Der Aufkleber zum Unwort

Betriebsratsverseucht ist das „Unwort des Jahres 2009“. Setzt ein Zeichen im Betriebsratswahljahr 2010 mit dem Aufkleber „Betriebsratsverseucht. Und das ist gut so!“– für den Betriebsrat, für Arbeitnehmerrechte, für Mitbestimmung.

betriebsratsverseuchtDie Jury der sprachkritischen Aktion wählte den Begriff „betriebsratsverseucht“ aus fast 1.000 Vorschlägen zum Unwort des Jahres 2009. Laut einem Bericht der ARD-Sendung „Monitor“ bezeichnen offenbar Abteilungsleiter einer Baumarktkette Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Filialen mit Betriebsrat als „betriebsratsverseucht“. Das sei, so die Jury in ihrer Begründung, ein sprachlicher Tiefpunkt im Umgang mit Lohnabhängigen.

Was einige Arbeitgeber und Vorgesetzte offenbar als Seuche ansehen, ist in Deutschland elementares Arbeitnehmerrecht. Mitbestimmung ist gelebte Sozialpartnerschaft und hilft den Beschäftigten, ihre Rechte zu schützen, ihre Interessen durchzusetzen und ihre Ideen ins Unternehmen einzubringen. Mit dem Aufkleber "Betriebsratsverseucht. Und das ist gut so!" setzen wir Zeichen: für  Betriebsräte, für Arbeitnehmerrechte, für die Mitbestimmung. Das ist gerade im Betriebsratswahljahr 2010 notwendiger denn je.

Die Aufkleber (Durchmesser 10 cm) sind ab 28. Januar 2010 lieferbar. Sie kosten 0,40 Euro pro Stück (inkl. Mwst., zzgl. Versandkosten, Mindestbestellmenge 10 Stück) für Bestellmengen bis 200 Exemplare; wer mehr als 200 Aufkleber abnimmt, erhält sie zu einem günstigeren Preis.

Bestellungen über den Online-Shop: www.br-verseucht.de